Wandbild-Test

Wenn die Mieze die Show stiehlt – oder ein kurzer Testbericht zum Wandbild von Saal Digital

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit – Saal Digital hat angefangen

Vor ein paar Monaten durfte ich ja schon mal ein Fotobuch von Saal Digital testen – und jetzt hatte ich auch noch das Glück, für einen 50-Euro-Testergutschein für ein Wandbild ausgewählt zu werden. Nachdem die Erfahrungen mit dem Fotobuch schon sehr gut waren, war ich jetzt gespannt, ob das bei einem Wandbild genauso gut klappt.

Bestellung und Lieferung

Das Bild auszuwählen war nicht gerade einfach (genau genommen, war es das schwerste an dem ganzen „Wandbild-Projekt) – es sollte ja im Wohnzimmer hängen und dort dann dazu passen. Wir haben an zwei Seiten schöne, dunkle, schokobraune Wände und an eine solche sollte das Bild. Zu viel Farbe, zu bunt, hätte da einfach nicht gepasst. Also fiel die Wahl auf ein „Strandbild“ aus dem letzten Dänemark-Urlaub. Und das wirkt in monochrom besonders gut. Gedruckt sollte es auf Alu-Dibond mit einer vormontierten, verdeckten Profil-Aufhängung werden. In 80 auf 40 Zentimeter, so dass es fast wie ein breites Fenster wirkt – die Schießscharte neben dem eigentlichen Fenster.

Die Bestellsoftware hatte ich schon auf dem Rechner. Diese ist sehr einfach zu bedienen und weitestgehend selbsterklärend. Zumindest wer Fotos am PC bearbeiten kann, wird auch damit keinerlei Probleme haben. Also schnell das Produkt ausgewählt, Dibond, 80cm x 40cm, Profil-Aufhängung, macht dann knapp 75 Euro inklusive Versand. Davon dann noch die 50 Euro Gutschein wieder runter – 25 Euro – Perfekt! Als frühestes Lieferdatum wurde der 12.12. von Saal Digital angegeben – auch gut, das wäre ja schon flott! Bild ausgewählt, ausgerichtet und bestellt.

Am 11. Dezember wurde das Paket dann bereits zugestellt. Also doch glatt noch früher als erwartet! Das nenn‘ ich mal wirklich flott. Die Verpackung war auch vorbildlich: stabiler Karton außen rum. Das Wandbild selbst lag noch auf einem extra dicken, 3-lagigen Karton den man nicht mal so einfach biegen konnte. Da drum rum war es mit Folie „festgebunden“. Alles perfekt geschützt. Nach dem Auspacken ging es ans Aufhängen…

Ab an die Wand – Wandbild halt

Leider hatten wir keine passenden Haken mehr zu Hause, also wurden vom Baumarkt nicht nur ein Weihnachtsbaum, sondern auch Bilderhaken geholt. Ausgerichtet, angerissen, gebohrt, Haken reingeschraubt, Bild aufgehängt – und dann nochmal ausgerichtet, bis es gerade war. Für einen Heimwerker alles kein Problem. Auch bei unseren blöden Wänden, denn die Alu-Profilaufhängung ist wirklich praktisch und stabil.

Und die Qualität?

Beim Aufhängen stellten wir dann etwas fest, das uns vorher nicht aufgefallen war: Da hatte sich doch glatt ein kleiner Druckfehler mitten ins Bild geschlichen. Eine winzige Stelle war schwarz, die eigentlich hell sein sollte. Reklamiert haben wir das dann nicht, das sieht niemand, der nicht mit der Nase an dem Bild hängt – und dazu muss man über die Couch klettern.

So, der kleine Bildfehler bringt mich noch zur Gesamtqualität: Die ist wirklich hervorragend. Der Druck wirkt sauber und fein (eben bis auf den winzigen Fehler). Die Grauabstufungen und Verläufe sind sehr gut und gleichmäßig. Die Helligkeit passt perfekt – obwohl ich einen nicht ordentlich kalibrierten Monitor zur Bildbearbeitung nutze, passt das bei Saal sehr gut. Andere Wandbilder, die wir vor etwa zwei Jahren bei einem anderen Anbieter drucken ließen, sind deutlich zu dunkel und die Verläufe wirken nicht so sauber. Die Oberfläche wirkt gleichmäßig, es gibt auch in weißen Bereichen keine glänzenden Stellen. Die Alu-Dibond-Platte ist sauber geschnitten. Die Kanten sind glatt und gleichmäßig. Der Alu-Profilrahmen der Aufhängung ist gut mittig befestigt und wirkt sehr wertig. Alles in allem eine absolute Top-Qualität – deutlich besser als eben bei dem anderen Anbieter. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls gut. Saal ist kein Billigheimer und das ist auch gut so. Denn die Qualität, die geliefert wird, passt perfekt zum Preis. Und Erinnerungen, die man sich an die Wände hängen möchte, sollten nicht nur auf dem Monitor, sondern dann eben auch auf dem fertigen Bild gut aussehen.

Und die Katze?

So, und was hat das jetzt mit der Katze zu tun? Ganz einfach: nachdem das Bild seinen Platz an der Wand gefunden hatte, wollte ich ja auch noch ein paar Fotos für diesen Testbericht machen. Und unsere kleine Streunermieze, die immer mal wieder mit in die Wohnung darf, wollte Aufmerksamkeit – da hat sie halt etwas die Fotos „gebombt“. Und ist dann selbst auf ein paar Fotos gelandet…

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