Burg

  • Von der Weißenbacheiche und einem Burgstall

    Vor einer ganzen Weile habe ich schon mal was über den Markt Mantel und die beiden dortigen Schlösser geschrieben. Nun, gerade einmal gut zwei Kilometer neben Mantel liegt das Örtchen Rupprechtsreuth. In diesem, man mag es kaum glauben, steht das nächste Schloss. Aber das ist noch nicht alles: Wenn man von Rupprechtsreuth aus einem Feldweg Richtung Südosten in den Wald folgt, steht man auf einmal vor einer herrlichen, großen Eiche – die sogenannte Weißenbacheiche. Wenn man jetzt wieder noch etwa 60 Meter weiter dem Waldweg folgt, findet man ein Hinweisschild auf das sogenannte „Schlössel“. Aber eines nach dem anderen. Hier im Wald hinter Rupprechtsreuth wurde wohl irgendwann in den letzten…

  • Lieblingsplatz mit Ausblick…

    Was braucht man für einen perfekten Sommerabend? Den Menschen, den man(n) liebt, einen Sonnenuntergang und dazu einen schönenen Ausblick – besser geht es kaum. Die lauen Sommersonnenuntergänge sind in diesem Jahr eher rar, aber schöne Ausblicke gibt es bei uns so einige. Einer dieser Ausblicke liegt direkt an einer Bundesstraße – zum Glück gibt’s da einen Parkplatz an der B14 bei Leuchtenberg. Früher war da auf der Straße viel los, aber seit die Autobahn ausgebaut wurde, kann man den Blick auf Leuchtenberg und das Oberpfälzer Hügelland in Ruhe genießen. Leuchtenberg, oder genauer die Burg Leuchtenberg, gehört zu den „Wahrzeichen“ der Oberpfalz. Sie ist die „größte und am besten erhaltene Burgruine…

  • Bei den zwiebelschaligen Wollsäcken – der Burgweiher…

    Anfang Mai hatte ich schon einen Beitrag über die Steinbrüche in unserer Gegend veröffentlicht. Nun waren wir wieder in der Ecke um Floß und Flossenbürg herum unterwegs – und natürlich sind wir dabei auch wieder an/in einem Steinbruch gelandet. Wobei dieser hier schon sehr interessant ist. Besonders wenn man sich etwas für Geologie interessiert. Direkt unterhalb der Burg Flossenbürg, also der Burg der Flosser, findet man den Burg-/Schlossweiher. Dieser ist eben ein ehemaliger Steinbruch, denn hier wurde lange der bekannte Flossenbürger Granit abgebaut. Ein Stückchen weiter wird ja immernoch fleißig die Erde aufgerissen und die Felsen werden abgesprengt und gebrochen. Warum dieser besonders interessant ist? Naja, zum einen ist es…

  • Ich glaub ich steh vorm Schloss…

    Wenn man durch Mantel fährt und an der richtigen Stelle, beim Marktplatz, rechts oder links, je nach Herkunftsrichtung, abbiegt, kommt man an einem Gebäude vorbei, das doch eher unauffällig erscheint. Von vorne sieht man nur eine blas-blaue Holztüre in einem Gebäude, das recht runtergekommen wirkt. Wenn man allerdings anhält, aussteigt und etwas seitlich über den Gartenzaun schaut, merkt man, dass sich hier doch etwas anderes versteckt. Denn dann sieht man die Größe des Gebäudes, das Wappen über dem Eingang und auch die Hinweistafel an der Vorderseite kann man dann in Ruhe lesen. Dort erfährt man, dass das hier kein einfacher Bauernhof ist: es ist ein ehemaliges Forsthaus und Jagdschloss der…

  • Die Keltenschanze und die Kapelle auf dem Buchberg bei Schnaittenbach

    Der Buchberg bei Schnaittenbach ist, auf den ersten Blick, ein ganz normaler Hügel, wie es sie in der Oberpfalz haufenweise gibt. Wenn man sich aber diesen Hügel dann etwa im Bayerischen Denkmalatlas ansieht, fallen einem zwischen Demenricht und Sitzambuch zwei große Markierungen auf: eine steht zwischen den Namen „Keltenschanze“ und „Buchbergkapelle“ (St. Nepomuk), die andere bei „Schlossberg“. Diese erstere, die Keltenschanze und die Kapelle, kann man sehr schnell erreichen. Man fährt einfach bis zur Buchberghütte, stellt dort das Auto ab, und geht noch ein paar hundert Meter in den Wald. So haben es zumindest wir gemacht. Von der Buchberghütte läuft man erstmal südöstlich bis zur ersten größeren Waldwegkreuzung (dort liegt…

  • Der Hohle Stein bei Pfaffenreuth

    Es ist immer wieder erstaunlich, was sich in den oberpfälzer Wäldern so alles versteckt. Und durch das Geocachen findet man dann doch so einiges davon. Den Sonntag vor dem Schalttag haben wir genutzt, um wieder etwas auf Tour zu gehen. Wirklich fest stand nur die grobe Richtung – der Rest hat sich einfach ergeben. Das ist oft die beste Art, die eigene Heimat zu erforschen. Man schaut einfach, was man entlang des Weges so findet. Diesmal sind wir auf eine interessante Felsformation gestoßen: den Hohlen Stein bei Pfaffenreuth. Direkt dort liegt ein Cache: http://coord.info/GC66GCM. Den kann man als „Drive-In“ machen, da man wirklich bis auf wenige Meter an die Felsformation…

  • Hammermühl-Kapelle bei Falkenberg

    In der Nähe von Falkenberg gibt es einen Wanderweg, der ins Waldnaabtal führt. Wenn man diesem folgt, kommt man kurz nach der Hammermühle an einer kleinen Kapelle aus dem 18. Jahrhundert vorbei. Ein kleiner, gedrungener Bau, innen wahrscheinlich gerade so groß, dass zwei Leute rein passen. Das wirklich interessante aber, liegt offen, direkt vor der Kapelle: jede Menge kleine Steinmännchen bewachen die Kapelle und die Wanderer auf ihrem Weg. Wer als Geocacher unterwegs ist, kann dem TB-Hotel an der Stelle neue Bewohner bringen – aktuell ist es leer: http://coord.info/GC5TQ3C

  • Ich glaub, ich steh im …

    … Burggraben. Sonntagmittag, graues Wetter, aber eingiermaßen trocken. Der Tisch im Gasthaus ist für 13:45 Uhr reserviert – vorher war nichts frei. Warum? Weil der „Sonnenhang“ in Kaimling ein echt gutes Gasthaus ist – gutbürgerliche Küche mit gehobenem Anspruch, aber zu Preisen, bei denen man nicht meckern kann. Ach ja – Burggraben! Wir hatten noch etwas Zeit und wollten uns etwas in der Gegend umschauen. Caches waren keine in der Nähe, die wir nicht schon gefunden hatten. Wir waren wie so oft mit zwei Autos etwas unterwegs – die WalkieTalkies sind da dann auch immer dabei. Erst nach Roggenstein, an den Überresten der Burg im Ort vorbei. In den Keller,…

  • Greifvögel auf der Rosenburg

    Über dem Altmühltal thront die Rosenburg. Wer die paar hundert Meter vom Parkplatz hoch läuft, kommt auf eine recht schön renovierte Burganlage, die eine Falknerei beherbergt. In den Sommermonaten gibt es hier täglich Flugvorführungen und kriegt jede Menge Informationen über die Tiere vermittelt. Es ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis – auch wenn da immer so ein blödes Gefühl im Magen bleibt, ob die Haltung wirklich so artgerecht ist.

Gardevias
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