Bei den zwiebelschaligen Wollsäcken – der Burgweiher…

Anfang Mai hatte ich schon einen Beitrag über die Steinbrüche in unserer Gegend veröffentlicht. Nun waren wir wieder in der Ecke um Floß und Flossenbürg herum unterwegs – und natürlich sind wir dabei auch wieder an/in einem Steinbruch gelandet. Wobei dieser hier schon sehr interessant ist. Besonders wenn man sich etwas für Geologie interessiert. Direkt unterhalb der Burg Flossenbürg, also der Burg der Flosser, findet man den Burg-/Schlossweiher. Dieser ist eben ein ehemaliger Steinbruch, denn hier wurde lange der bekannte Flossenbürger Granit abgebaut. Ein Stückchen weiter wird ja immernoch fleißig die Erde aufgerissen und die Felsen werden abgesprengt und gebrochen.

Warum dieser besonders interessant ist? Naja, zum einen ist es einfach ein schönes Fleckchen Oberpfalz, das einfach zum entspannen und erholen einlädt. Schließlich gehört dieses Gebiet zu den schönsten Geotopen Bayerns! Es gibt ein paar Infotafeln, da hier der „Granitweg“ entlangführt, bänke sind auch da und es gibt ein paar Kleinigkeiten zum Angucken. Man hat auch einen herrlichen Blick auf den Burgturm, der ein gutes Stück über einem imposant auf der Felsspitze thront. Und wer sich eben für Geologie interessiert kann sich die zwiebelschalige Granitdomstruktur mit Wollsackverwitterung genauer anschauen – die Struktur des Granites in dieser Gegend.

Wenn man Glück hat, kriegt man auch den einen oder anderen stillen Bewohner des Steinbruchs zu sehen. So hat uns eine kleine Zauneidechse kritisch beobachtet.

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