• Steinbergkirche Bärnau

    Die Kirche auf dem Perlmutterberg – die Steinbergkirche

    Nachdem wir dieses Jahr irgendwie kaum dazu kommen unterwegs zu sein, mussten wir das herrliche Sommerwetter einfach etwas ausnutzen. Wie so oft hat uns der Weg in Richtung der Grenze zu Tschechien geführt. Hier steht, kurz hinter Bärnau und nur wenige Meter vom ehemaligen Niemandsland entfernt, eine katholische Kirche. Die Steinbergkirche, oder in lang: Wallfahrtskirche des gegeißelten Heilands am Steinberg. Im inneren der Mauern, die 1765-1768 vom Baumeister Thomas Mühlmayer errichtet wurden, verbirgt sich eine typische barocke Prunkkirche. Überall verbreiten Gold, Schmuck, Ornamente und Kristallleuchter ihr gewohntes Flair. Vor der Kirche führt eine lange, um 1800 angelegte Lindenallee den Berg herauf: die Steinbergallee – wie sollte sie auch sonst heißen.…

  • Kloster Speinshart

    Nur zu besuch: im Klosterdorf Speinshart

    Irgendwie fangen viele meiner Blogposts mit irgendwie an – oder kommt’s mir nur so vor? Naja, auf jeden Fall zieht’s uns irgendwie immer mal wieder in ein Kloster. Auch wenn wir kein bisschen religiöse Menschen sind. Trotzdem gehören Kirchen, Klöster, Kapellen und Feldkreuze zu unserem Erbe. Zu unserer Vergangenheit und unserer Gegenwart. Sie sind ja schließlich noch immer präsent und begleiten uns überall in der Landschaft – besonders hier in der Oberpfalz. So wie das Klosterdorf Speinshart. Auf dieses weist schon ein Schild auf der Autobahn hin. Im Klosterdorf Speinshart Und es ist eine kleine Besonderheit. Es ist nicht nur ein Kloster, sondern ein Klosterdorf. Und es ist heute noch…

  • Sommerabend Weickenricht

    Einfach Bilder – und jetzt ist’s wirklich Sommer…

    … ganz offiziell hat jetzt der Sommer angefangen. Mit Johannisfeuern, mit Wärme und mit den ganz langsam wieder kürzer werdenden Tagen. Mal gucken, wie lange er uns erhalten bleibt. Die Getreidefelder stehen schon in „voller Bracht“ und Mohn- und Kornblumen blühen. Zumindest dort, wo es die Agrarmanager eben noch nicht geschafft haben alles „Sortenfremde“ zu vernichten. Sommer – Zeit zum Auftanken… Aber egal.  Es ist grade richtig toll die Sommersonne und die Wärme zu genießen. Da dürfen auch wir einfach mal die Seele baumeln lassen und entspannen. Das müssen wir sogar – es wird schon bald wieder kühler und ungemütlicher werden. Aber bis dahin und für dann, gibt’s ein paar…

  • Einfach Bilder – und es war Sommer im Mohnfeld…

    Wann ist es Sommer? Ganz einfach: Wenn die Mohnblumen und die Kornblumen neben den fast reifen Getreidefeldern stehen. Drinnen stehen ja kaum noch welche – leider. So ein echtes Mohnfeld gibt’s ja eher selten. Und wo? Na, ganz einfach: überall! Wenn man genau hin schaut. Wobei manche Agrarmanager schaffen es wirklich so gut wie alles an „fruchtfremden“ Pflanzen weg zu spritzen. Agrarmanager? Denn Bauern oder Landwirte möchte ich solche Leute eigentlich nicht nennen. In dem Fall war das Feld oberhalb von Artesgrün – eigentlich an der alten Goldenen Straße. Aber schaut euch einfach mal etwas um, dann findet ihr bestimmt auch ein Getreidefeld, das noch nicht ganz so steril ist.…

  • Radweg Etzenricht-Kohlberg

    Einfach Bilder – Am Radweg, oder: wenn der Frühling schon fast vorbei ist

    Zwischen Etzenricht und Weiden gibt es seit Anfang der 90er Jahre einen gut ausgebauten Radweg. Damals waren wir mit der Grund- und Teilhauptschule auf unseren Fahrrädern dabei als dieser eröffnet wurde. Danach hatten ein paar aus unserer Schule gebrochene Knochen. Das 7- oder 8-fach Tandem, auf dem die Lokalprominenz ein Stück auf dem Radweg vorwärts kommen sollte, kam nicht weit – weil es zu eigensinnig war und in der Schülergruppe sanft gestoppt wurde. Also zumindest für die auf dem Wieauchimmer-Tandem war es sicherlich recht sanft, für meine Mitschüler sehr unsanft. Radweg mit Unfall – und weiter? Zwischen Kohlberg und Etzenricht, was die logische Verlängerung ab Etzenricht gewesen wäre, hat es…

  • Einfach Bilder – Frühsommer-Sonnenuntergang – der Himmel wird bunt

    In der Rubrik „einfach Bilder“ zeigen wir euch Fotos ohne große Infos und Texte dazu. Es geht einfach um schöne Bilder – hier ein Sonnenuntergang. Natürlich gibt’s Ortsangaben und Zusatzinfos, wie etwa Caches oder Interessantes. Es gibt aber keine lange Geschichte oder jede Menge Links dazu. Einfach nur schöne Fotos aus unserem Leben… Langsam werden die Temperaturen schon sommerlicher und der Sonnenuntergang ist erst sehr spät am Abend. Da wird es einfach mal Zeit, zusammen die Abendstunden zu genießen und dieses wunderbare Naturschauspiel zu beobachten: einfach mal der Sonnen beim Untergehen zuschauen – was gibt’s entspannenderes. Und da muss auch zwischendurch einfach mal ein kleines Frühsommer-Sonnenuntergangspanorama sein. Besonders, wenn der Himmel…

  • Wenn da Hügel im Wald liegen…

    … sollte man sich vor den Bienen in Acht nehmen. Irgendwann im letzten Herbst bin ich, auf dem Rückweg von Amberg, einfach mal bei Steiningloh nach links von der normalen Strecke abgebogen. Die Straße dort führt von Steiningloh, über Höhengau, eine recht steile Bergwand hinab ins Gebenbachtal und bei Ursulapoppenricht zurück auf die B299. Ein paar hundert Meter nach dem Ortsende von Steiningloh kommt man durch ein kleines Wäldchen. Dort hat es mich regelrecht gerissen: direkt neben der Straße gibt es eine ganze Reihe von Hügeln einfach im Wald – eigentlich nichts seltsames, aber hier waren es recht eindeutig Grabhügel. Wieder daheim bestätigte ein Blick in den Denkmalatlas meine Ahung.…

  • Herbst im Museum – eine kleine Tour durch „Neusath-Perschen“

    Weder ich noch meine bessere Häfte, also wir beide, wir sind eigentlich nicht die typischen Museums-Besucher. Aber manchmal verschlägt es uns doch in so etwas – oder so etwas ähnliches. Bei dem herrlichen Oktoberwetter konnten wir nicht anders – wir mussten einfach noch etwas rauskommen. Und irgendwie hat es sich angeboten, mal etwas anderes zu machen. Also waren wir endlich mal mit Freunden im Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen. Das stand schon ewig mal auf der Liste und es hat sich definitiv gelohnt dort hinzufahren. Das Freilandmuseum ist kein „verstaubter“ Bau, in dem altes oder „schönes“ Zeug von Glasplatten und -kästen geschützt rumsteht. Es ist ein ganzes Dorf, mit Bauernhöfen, mit…

  • Sommerzeit – Milchstraßenzeit

    Die Sommermonate, und der Frühherbst, sind die besten Zeit, um die Milchstraße zu beobachten und zu fotografieren. Aber warum im Sommer? Normal ist der Winter die bessere Zeit um den Mond oder die Sterne zu beochten – im Winter, bei kälteren Temperaturen, enthält die Luft weniger Feuchtigkeit, wodurch sie klarer ist und man alles am Himmel eigentlich besser sehen kann. Aber nur „eigentlich“, denn die Milchstraße fällt da aus dem Muster. Das liegt ganz einfach daran, dass wir im Sommer, wenn wir nachts zum Himmel gucken, in Richtung des Zentrums der Milchstraße schauen. Die Milchstraße, unsere Heimatgalaxie, ist eine Balkenspiralgalaxie. Sie sieht von oben aus wie eine große Scheibe die…

  • Wo die Drachen fliegen und die Richter Recht sprachen…

    Wenn man auf der B22 von Altenstadt Richtung Bayreuth hoch fährt, kommt man nach etwa 10 Kilometern an Kirchendemenreuth vorbei – das dann rechts von der Straße liegt. Wenn man kurz nach der Ortsabfahrt allerdings links in einen Feldweg abbiegt, kommt man auf den Gipfel eines Hügels, der Vogelberg heißt. Dort oben, auf etwa 630 Meter Höhe, liegt ein Flugplatz des „Flysports Weiden e.V.“ für Paraglider und Drachenflieger. Die Flieger starten dort mit Flugrichtung Süden von einer Holzrampe – wenn die nicht da sind ist das ein schönes Sonnendeck, von dem man eine geniale Aussicht über die Oberpfalz hat. Man sieht vom Parkstein im Osten bis zum Rauhen Kulm im…