Verlassene Orte – tief drinnen im Berg in tiefdunkler Totenstille – Narwal

Das Thema „U-Verlagerungen“ taucht hier im Blog immer wieder auf. Diese wahnwitzigen Pläne der Nationalsozialisten sämtliche Rüstungsbetriebe unter die Erde zu verlegen, hat quer durch das damalige Reich ihre Spuren hinterlassen. Allein hier im Landkreis gibt es drei Anlagen (Narwal, Grube Bavaria und eine Unbenannte), die zumindest teilweise unterirdisch verlegt …

Verlassene Orte – ein Loch im Berg – von der mittelalterlichen Räuberhöhle zum Geilenberg-Programm

Unser guter Freund hat sich ein neues Buch gekauft. Die Bibel der Untertageverlagerungen in der NS-Zeit, den Wichert. Oder in lang: Das „Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten, Ubootbunker, Ölanlagen, chemischer Anlagen und WIFO-Anlagen des zweiten Weltkrieges“ von Hans Walter Wichert. Beim stöbern in diesem sind wir auf einen kurzen Hinweis gestoßen: …

Verlassene Orte – Schloss und Gruft Waldheim (Zahájí)

Nachdem schönes Frühlingswetter uns aus der nichtvorhandenen Winterstarre gelockt hat, ging es an diesem herrlichen Sonntag mal wieder Richtung tschechische Nachbarn. Genauer gesagt, war es wieder eine dieser Spontannachrichten, die uns von unseren sehr guten Freunden erreicht hat, und die uns an diesen interessanten Ort geführt hat. Die grobe Wegbeschreibung …

Verlassene Orte – Plöss (Plöß/Pleš)

Unser guter Freund meinte, er wüsste mal wieder ein interessantes Fleckchen für uns. Also ging es hinter Eslarn Richtung tschechische Grenze und etwas drüber hinaus. Der erste Halt war bei den Überresten des Örtchens Walddorf (Valdorf) das hier einmal die Heimat für etwa 200 Menschen war. Mehr als ein paar …

Verlassene Orte – Paulusbrunn, oder: im Perlmuttdorf

Kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze, in der Nähe von Bernau, erstreckt sich nördlich der Straße ein jüngeres Waldgebiet. Es ist gut 70 Jahre alt, dieses Waldstück, und wenn man dort hindurch streift, findet man jede Menge überbleisel der früheren Besiedlung. Besonders auffällig sind die Unmengen an Muschelschalenstücken, die man finden …

Verlassene Orte: Das Schloss von Oschelin

Ok, ganz verlassen ist der Ort nicht. Das heutige Ošelín, früher Oschelin, hat noch etwas über 100 Einwohner, aber der ganze Ort ist vom Verfall gekennzeichnet. Besonders jedoch das Schloss, das irgendwann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf den Kellern und Resten eines Vorgängerbaues errichtet wurde. Johann Gottfried …

Verlassene Orte – die Anfänge einer NS-Untertage-Verlagerung

Als immer deutlicher wurde, dass die Alliierten die Rüstungsindustrie in Deutschland durch Luftangriffe immer mehr schwächen und fast vernichten könnten, haben die Nazis eilig begonnen, die wichtigsten Betriebe unter die Erde zu verlagern. Oft wurden dafür schon bestehende Stollen und Keller ausgebaut und erweitert. So entstanden hunderttausende Quatratmeter Produktionsflächen unter …

Ein Hafendeck in der Oberpfalz?!

Bei uns in der Oberpfalz gibt es vieles, womit man nicht rechnen würde, aber ein Hafendeck? Kleine Flusshäfen entlang der Donau, ok. In Regensburg den größeren Binnenhafen auch an der Donau – die ist ja schließlich eine große Wasserstraße und verbindet durch den Rhein-Main-Donau-Kanal die Nordsee mit dem Schwarzen Meer. …