• Von der Weißenbacheiche und einem Burgstall

    Vor einer ganzen Weile habe ich schon mal was über den Markt Mantel und die beiden dortigen Schlösser geschrieben. Nun, gerade einmal gut zwei Kilometer neben Mantel liegt das Örtchen Rupprechtsreuth. In diesem, man mag es kaum glauben, steht das nächste Schloss. Aber das ist noch nicht alles: Wenn man von Rupprechtsreuth aus einem Feldweg Richtung Südosten in den Wald folgt, steht man auf einmal vor einer herrlichen, großen Eiche – die sogenannte Weißenbacheiche. Wenn man jetzt wieder noch etwa 60 Meter weiter dem Waldweg folgt, findet man ein Hinweisschild auf das sogenannte „Schlössel“. Aber eines nach dem anderen. Hier im Wald hinter Rupprechtsreuth wurde wohl irgendwann in den letzten…

  • Der alte Grabstein in der Kirche

    Die Kirche Die evangelische Kirche in unserem Heimatort Kohlberg ist schon einige Jahrhunderte alt. In den Grundmauern ist sie romanisch und sie ist dem heiligen Nikolaus gewidmet. Daher kann man davon ausgehen, dass sie irgendwann zwischen dem Jahr 1000 und 1400 entstanden ist. Wahrscheinlich stammt sie aus der Gründungszeit Kohlbergs – um 1150. Wobei es sicherlich schon länger Siedlungen hier gab, aber darüber sind eben keine Informationen erhalten. Manchen (Hobby)forscher nehmen sogar an, dass die Kirche in ihrem Ursprung eine Burg war. Auch heute noch gibt es eine Wehrmauer um den Kirchhof herum und man sieht sogar ein bisschen was von einem Wehrgang. Zusätzlich gibt es – etwas ganz besonderes…

  • Die Keltenschanze und die Kapelle auf dem Buchberg bei Schnaittenbach

    Der Buchberg bei Schnaittenbach ist, auf den ersten Blick, ein ganz normaler Hügel, wie es sie in der Oberpfalz haufenweise gibt. Wenn man sich aber diesen Hügel dann etwa im Bayerischen Denkmalatlas ansieht, fallen einem zwischen Demenricht und Sitzambuch zwei große Markierungen auf: eine steht zwischen den Namen „Keltenschanze“ und „Buchbergkapelle“ (St. Nepomuk), die andere bei „Schlossberg“. Diese erstere, die Keltenschanze und die Kapelle, kann man sehr schnell erreichen. Man fährt einfach bis zur Buchberghütte, stellt dort das Auto ab, und geht noch ein paar hundert Meter in den Wald. So haben es zumindest wir gemacht. Von der Buchberghütte läuft man erstmal südöstlich bis zur ersten größeren Waldwegkreuzung (dort liegt…

  • Verlassener Bauernhof mitten in Miesbrunn

    Nachdem der Wetterversager ein Wochenende mit ziemlich miesem Wetter angekündigt hatte, mussten wir einfach nochmal los und die wunderbare Februarsonne ausnutzen. Neben einem Multi-Cache, den wir schon im letzten Jahr angefangen hatten und dessen Final uns zu einem Burgstall („Schanzel“) in der Nähe von Waldau führte, waren wir auch noch um Pleystein herum unterwegs. Östlich oberhalb von Pleystein liegt der kleine Ort Miesbrunn – dort ist auch dieses Foto entstanden: http://blog.edv-pm.de/?p=632. In Miesbrunn, direkt neben der Kirche, liegt dieser verlassene Bauernhof. Ein Deckenbalken trägt die Jahreszahl 1788. Schade, dass hier ein tolles Gebäude, dass man sicherlich wunderbar wieder herrichten könnte, einfach so mitten im Ort verfällt…  

  • Ich glaub, ich steh im …

    … Burggraben. Sonntagmittag, graues Wetter, aber eingiermaßen trocken. Der Tisch im Gasthaus ist für 13:45 Uhr reserviert – vorher war nichts frei. Warum? Weil der „Sonnenhang“ in Kaimling ein echt gutes Gasthaus ist – gutbürgerliche Küche mit gehobenem Anspruch, aber zu Preisen, bei denen man nicht meckern kann. Ach ja – Burggraben! Wir hatten noch etwas Zeit und wollten uns etwas in der Gegend umschauen. Caches waren keine in der Nähe, die wir nicht schon gefunden hatten. Wir waren wie so oft mit zwei Autos etwas unterwegs – die WalkieTalkies sind da dann auch immer dabei. Erst nach Roggenstein, an den Überresten der Burg im Ort vorbei. In den Keller,…