Einmal Geotop, bitte – der Föhrenbühl bei Erbendorf

Ganz nah bei Erbendorf zieht sich ein interessanter Hügel („Bühl“ heißt nichts anderes als Hügel) durch die Landschaft. Von Weitem sieht er aus wie jeder andere oberpfälzer Hügel ebenfalls: nicht allzu hoch, nicht allzu steil, er schmiegt sich in die Landschaft und ist überwiegend von Nadelbäumen bedeckt – meistens Föhren – vielleicht etwas weniger dicht wachsend. Wenn man das Auto in Grötschenreuth stehen lässt, kann man dieses Geotop von Westen noch Osten überwandern. Ein Waldweg führt langsam den Hügel hoch und auf dem „Kamm“ entlang.

Geotop? Jup! Eines der schönsten in Bayern. Das bayerische Umweltministerium zeichnet besondere Ort, Landschaften und „Naturdenkmäler“ als Geotope aus und weißt sie damit oft ebenfalls als Naturschutzgebiete aus. Der Föhrenbühl ist auch ein Naturschutzgebiet – man sollte also auf den Wegen bleiben, keine Pflanzen „beschädigen“ und auch nicht anfangen dort Gestein abzubauen. Denn die Gesteine sind es, die den Föhrenbühl so besonders machen. Dieser Hügel ist ein sogenannter Serpentinit-Härtling. Wer etwas mehr darüber erfahren will, braucht nur auf diesen Satz zu klicken. Und, wie so oft in der Oberpfalz läuft man hier auf dem Grund eines Ozeans. Wenn man dann da so den Hügel entlang läuft, kommt man auch an alten Steinbrüchen vorbei. Das Serpentinit wurde durch den Druck des Granit in Speckstein umgewandelt – und dieser wurde hier abgebaut.

Für die Geocacher gibt’s natürlich auch was:

Einmal einen Earth-Cache: http://coord.info/GC24KFQ

und einen „regular micro“ bei dem die Geländewertung eher optimistisch ist: http://coord.info/GC1G297

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Gardevias
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