Im Naabtal bei Wurz – oder: da, wo die Isländer traben…

Ich hatte gestern etwas Zeit zu überbrücken, da ich recht früh unterwegs war und der „Schedl-Metzger“ (die Weißwürste sind „saulecker“ – und vieles andere auch) in Wurz noch nicht offen hatte. Also bin ich etwas um Wurz herum unterwegs gewesen und dabei auch direkt ins Naabtal gefahren – war zwar nicht so beabsichtigt, aber wenn der Weg schon dahin führt. Dabei bin ich zufällig auch an einer Pferderennbahn vorbei gekommen – ich wusste nichtmal, dass wir hier in der Gegend sowas haben. Über den Startboxen steht der Name „Lipperthof“ – ein Pferdegestüt und ein Gasthaus in Wurz selbst. Als ich jetzt Infos dazu gesucht habe, stellte sich heraus, dass in dem Gestüt Islandpferde gezüchtet werden. Also die kleinen, putzigen, zotteligen Dinger, die beim Traben so witzig aussehen. Leider waren da gerade keine unterwegs, aber beim Gestüt oben im Ort kann man da sicherlich mal hingucken gehen. Das Gasthaus ist eine Pizzeria und zumindest bei Facebook sehr gut bewertet. Ich denke mal, Pfertigpizza wird es dort keine geben. Fünfhundert Meter weiter, in Kotzenbach, gibt es übrigens auch noch eine Straußenfarm. Dort kann man alles rund um den Strauß kaufen, Eier, Federn, Fleisch und so weiter. Wenn ich mal zur richtig Zeit dort bin, will ich mir auch ein Straußensteak holen.

In dem kleinen Örtchen, Wurz eben, gibt es also ganzschön viel zu sehen für gerade einmal gut siebenhundert Einwohner. Das bekannteste in Wurz dürften aber noch die Sommerkonzerte sein, die jährlich im historischen „Muttone-Pfarrhof“ stattfinden. Für Liebhaber der klassischen Musik dürfte das eine der interessantesten Veranstaltungen in unserer Gegend sein.

Wer lieber wandern und die Natur genießen möchte, dem kann man nur das Waldnaabtal empfehlen – womit wir wieder beim Anfang des Posts wären.

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