Im Land der Steinbrüche

Ich habe es noch nie so bewusst wahrgenommen, aber der Boden der ganzen nördlichen Oberpfalz ist von Steinbrüchen, Sandgruben und Bergwerken aufgerissen und zernarbt. Im Bereich der Naab und deren Nebenflüße sind es überwiegend Sandgruben. Richtung Westen, bei Hirschau, sind es die rießigen Kaolingruben. Bei Freihung wurde unterirdisch Bleierz abgebaut. Bei Steinfels wurde in Stollen Pegmatit gewonnen – die Nazis haben daraus ihre U-Verlagerung Narwal gemacht. Bei fast jedem Ort gab es Lehmgruben um Ziegel herstellen zu können. Im Bereich von Oberviechtach wurde Gold geschürft, auch in Stollen und Bergwerken – Silber kann man ebenso an einigen Stellen finden. Glimmer wurde genauso abgebaut wie Speckstein. Nicht zu vergessen, das KTB bei Windischeschenbach mit dem zweittiefsten Loch der Erde. Hinzu kommt noch die Eisenerzgewinnung und -verhüttung bei Amberg und Sulzbach-Rosenberg. Aber kaum ein Bereich ist von so vielen Steinbrüchen durchzogen, wie das Gebiet um Flossenbürg herum. Den Steinbruch am Wurmstein, wo der Berg für den Granitabbau inzwischen halbiert wurde (und in dem tausende KZ-Gefangene von den Nazis zu Tode gequält wurden), sieht man an klaren Tagen bis zu uns nach Kohlberg.

Steinbrüche, die nicht mehr genutzt werden, füllen sich meist irgendwann mit Wasser. Und langsam erobert sich die Natur diese Löcher und Gräben zurück – die Wunden heilen, aber verschwinden nicht. Oft entstehen so kleine Oasen, die sowohl Menschen anziehen und für diese zu, oft gefährlichen, Spielplätzen werden, aber auch der Natur eine ungestörte Entfaltung ermöglichen.

Bei diesem ehemaligen Steinbruch, der wohl im Sommer, falls es warm genug ist, zum Schwimmen genutzt wird, gibt es auch einen Geocache: https://coord.info/GC2ZRTJ

 

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Gardevias
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