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Sonnenuntergang am Felix – den Sommer genießen!
Oberhalb von Neustadt liegt gut sichtbar das Kloster Sankt Felix, das von ein paar wenigen Franziskaner-Mönchen bewohnt und bewirtschaftet wird. Da es dort öfters Veranstaltungen gibt, Konzerte, Gottesdienste, Andachten, Führungen und Feste, gibt es dort auch einen Parkplatz vor dem Kloster. Durch die Lage „oben am Berg“, hat man einen herrlichen Ausblick über Neustadt, Altenstadt, Weiden und in das westliche Hügelland. Gerade bei Sonnenuntergang und bei Nacht ist es wunderschön dort oben. Wir holen uns oft unten in Neustadt bei einer der drei Eisdielen eine oder mehrere Kugeln Eis und entspannen dort oben etwas. Gerade weil es dort oben so schön ist, wurde der Parkplatz leider auch von vielen Jugendlichen…
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Ein paar Stunden im Kloster – das Stift Tepl
Ein Stück östlich von Marienbad, dort, wo die Staatsstraße 210 die Staatstraße 198 kreuzt, findet man das Städtchen Klášter Teplá und, auf der anderen Seite der Tepl, das zugehörige Stiftkloster. Dieses Kloster „wurde im 13. Jahrhundert von dem Gaugrafen Hroznata von Ovenec nach einem Gelübde als Ersatz für die Teilnahme an einem Kreuzzug nach Jerusalem gestiftet“ – so schreibt es Wikipedia im oben verlinkten Beitrag. Der Ort und das Kloster lagen ursprünglich an der Grenze des Bayerischen Nordgaus und es gab hier eine Zollstation. Irgendwann im 13. Jahrhundert hat Hroznata dann das Kloster gegründet und damit den Grundstein für eine herrliche Anlage gelegt. Es gibt ein großes Gewächshaus im viktorianischen…
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Verlassene Orte – Paulusbrunn, oder: im Perlmuttdorf
Kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze, in der Nähe von Bernau, erstreckt sich nördlich der Straße ein jüngeres Waldgebiet. Es ist gut 70 Jahre alt, dieses Waldstück, und wenn man dort hindurch streift, findet man jede Menge überbleisel der früheren Besiedlung. Besonders auffällig sind die Unmengen an Muschelschalenstücken, die man finden kann. Und ich diesen Stücke fehlen meistens mehrere kreisrunde Teile. Der Ort hieß früher einmal Paulusbrunn (Pavlův Studenec) und war die Heimat von über 1400 Menschen. Heute erinnert nur noch der Friedhof an diese Gemeinde. Der Rest wurde irgendwann 1945 abgerissen und eingeebnet, bis nichts mehr zu sehen war. Brunnen und Keller findet man noch – Löcher im Boden, die…
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Einfach Bilder – Endlich mal etwas Sommer…
In der Rubrik „einfach Bilder“ zeigen wir euch Fotos ohne große Infos und Texte dazu – es geht einfach um schöne Bilder. Natürlich gibt’s Ortsangaben und Zusatzinfos, wie etwa Caches oder Interessantes, aber es gibt keine lange Geschichte oder jede Menge Links dazu. Einfach nur schöne Fotos aus unserem Leben… So kurz und unbeständig wie der letzte Winter war, so ist auch dieser Sommer. Drübe, nass, kalt, kaum mal ein paar wirklich warme und trockene Tage – kein Grund bislang den Mini-Pool aufzubauen. Mal gucken was da noch kommt. Aber zumindest etwas sommerlich war es die letzten Tage. Daher gibt’s auch ein Bild von dem schönen Baum aus der Nähe…
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Raus in den Garten
Wo kann man etwas über die Anlage und die Gestaltung eines Gartens erfahren? In entsprechenden Kursen, aus Fachbüchern, Internetforen, von Freunden und Bekannten – natürlich. Also meist in Form von Bildern, vielleicht noch Videos, „trockenen“ Texten und Berichten von anderen. Aber wo kann man einen schön und sinnvoll angelegten Garten erleben? Man geht zum Gärtner? Eher weniger – dort ist alles darauf ausgelegt, etwas zu verkaufen. Pflanzen sind in rießigen Mengen vorhanden und meist sind die Mitarbeiter im Stress. Aber wo dann? Man geht in einen Schul- oder Lehrgarten! Wobei hier ein Lehrgarten wohl einfacher zu erreichen ist.) Das sind Gärten die darauf ausgelegt sind uns, zu zeigen und erklären…
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Ein Hafendeck in der Oberpfalz?!
Bei uns in der Oberpfalz gibt es vieles, womit man nicht rechnen würde, aber ein Hafendeck? Kleine Flusshäfen entlang der Donau, ok. In Regensburg den größeren Binnenhafen auch an der Donau – die ist ja schließlich eine große Wasserstraße und verbindet durch den Rhein-Main-Donau-Kanal die Nordsee mit dem Schwarzen Meer. Aber in der nördlichen Oberpfalz? Hier gibt es zwar tausende von kleinen Weihern, in denen meistens Karpfen gezüchtet werden, und die Naab und ihre vielen kleinen Zubringer durchziehen die Landschaft, aber einen Hafen? Ein Hafendeck? Wenn man bei google danach sucht, kriegt man einige Treffer auf Sylt und halt im Norden und zwei Orte in der Hofer Gegend – Hof?…
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Ein Steinkreis auf dem Steinhügel – eine keltische Grabanlage
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie heißt es immer wieder, vor dem Mittelalter hätte es bei uns in der Gegend nicht viel gegeben. Dabei ist alles voll mit Zeugnissen von Jahrtausenden an Geschichte. Es gibt Gräberfelder, Wallanlagen, Hügelgräber, Altstraßen, selbst die Orts- und Flurnamen zeigen oft deutlich, was es hier so alles gab. In Amberg werden gerade frühmittelalterliche Schmelzöfen neben keltischen Siedlungsresten ausgegraben und erforscht. Und der Denkmalatlas hält unzählige Bodendenkmäler bereit, die oft genug noch nichtmal erforscht wurden – aber selbst dort ist vieles noch nicht erfasst. Es wäre genial einmal in der Zeit zurückreisen zu können und zu sehen, wie es hier damals aussah. In der Nähe von…
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Im Land der Steinbrüche
Ich habe es noch nie so bewusst wahrgenommen, aber der Boden der ganzen nördlichen Oberpfalz ist von Steinbrüchen, Sandgruben und Bergwerken aufgerissen und zernarbt. Im Bereich der Naab und deren Nebenflüße sind es überwiegend Sandgruben. Richtung Westen, bei Hirschau, sind es die rießigen Kaolingruben. Bei Freihung wurde unterirdisch Bleierz abgebaut. Bei Steinfels wurde in Stollen Pegmatit gewonnen – die Nazis haben daraus ihre U-Verlagerung Narwal gemacht. Bei fast jedem Ort gab es Lehmgruben um Ziegel herstellen zu können. Im Bereich von Oberviechtach wurde Gold geschürft, auch in Stollen und Bergwerken – Silber kann man ebenso an einigen Stellen finden. Glimmer wurde genauso abgebaut wie Speckstein. Nicht zu vergessen, das KTB…
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Einmal Geotop, bitte – der Föhrenbühl bei Erbendorf
Ganz nah bei Erbendorf zieht sich ein interessanter Hügel („Bühl“ heißt nichts anderes als Hügel) durch die Landschaft. Von Weitem sieht er aus wie jeder andere oberpfälzer Hügel ebenfalls: nicht allzu hoch, nicht allzu steil, er schmiegt sich in die Landschaft und ist überwiegend von Nadelbäumen bedeckt – meistens Föhren – vielleicht etwas weniger dicht wachsend. Wenn man das Auto in Grötschenreuth stehen lässt, kann man dieses Geotop von Westen noch Osten überwandern. Ein Waldweg führt langsam den Hügel hoch und auf dem „Kamm“ entlang. Geotop? Jup! Eines der schönsten in Bayern. Das bayerische Umweltministerium zeichnet besondere Ort, Landschaften und „Naturdenkmäler“ als Geotope aus und weißt sie damit oft ebenfalls…
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Im Naabtal bei Wurz – oder: da, wo die Isländer traben…
Ich hatte gestern etwas Zeit zu überbrücken, da ich recht früh unterwegs war und der „Schedl-Metzger“ (die Weißwürste sind „saulecker“ – und vieles andere auch) in Wurz noch nicht offen hatte. Also bin ich etwas um Wurz herum unterwegs gewesen und dabei auch direkt ins Naabtal gefahren – war zwar nicht so beabsichtigt, aber wenn der Weg schon dahin führt. Dabei bin ich zufällig auch an einer Pferderennbahn vorbei gekommen – ich wusste nichtmal, dass wir hier in der Gegend sowas haben. Über den Startboxen steht der Name „Lipperthof“ – ein Pferdegestüt und ein Gasthaus in Wurz selbst. Als ich jetzt Infos dazu gesucht habe, stellte sich heraus, dass in…